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VON UNS ZUERST.

16% PERFORMANCE ZUM 1. GEBURTSTAG!

Unsere ETF-Vermögensverwaltung feiert ihren ersten Geburtstag! Innerhalb des ersten Jahres konnten wir für unsere Anleger einen erfreulichen Wertzuwachs von 16% nach Kosten erzielen.
Unser Portfolio untergliedert sich in zwei Bereiche:  einen Kern (ca. 80%) und Satelliten (ca. 20%). Unsere Aktienquote liegt üblicher Weise bei 60-70%, die der Anleihen bei rund 30-40%. Unser Investmentansatz setzt auf die ausgewogene Balance zwischen dem strategisch langfristig ausgerichteten Kern und den taktisch geprägten Satelliten mit attraktivem Wachstumspotential.  Den Kern bildet ein passives, breit gestreutes Grundportfolio, welches im Wesentlichen aus Aktien- und Anleihen-ETFs besteht. Ziel des Kerns ist die Erzielung einer stabilen Grundrendite bei einer geringen Schwankungsintensität. Investitionsbeispiele sind der MSCI World mit knapp 1.600 weltweiten Unternehmen aus 23 Industrieländern, sowie ETFs aus den Bereichen Gesundheit, Lebensmitteln und Gütern des täglichen Bedarfs. Mit Hilfe der Satelliten werden aussichtsreiche Branchen-ETFs taktisch beigemischt, um eine Übergewichtung gut laufender Branchen zu erzielen. Sektoren entwickeln sich in Abhängigkeit vom Konjunkturzyklus (Aufschwung, Boom, Abschwung, Rezession) unterschiedlich. Beispielsweise profitiert die Automobilindustrie in einer Boomphase, wohingegen Nahrungsmittelproduzenten und persönliche Haushaltsgüter mehr Stabilität in Abschwung-Phasen und Rezessionen bieten. Die Herausforderung besteht im Antizipieren künftiger Konjunkturphasen, um dahingehend mit dem richtigen Timing in den passenden Branchen investiert zu sein, um eine Outperformance gegenüber dem Markt erzielen zu können. Genau hier liegt unsere Expertise.

 

Rückblick in den Maschinenraum

Nachdem im November letzten Jahres die ersten Impfstoffe auf den Markt kamen, investierten wir im Rahmen der Reopening-Story (Nachholeffekte beim Konsum und bei Reisen) gezielt in einen Branchen-ETF mit Reise- und Freizeitwerten und konnten bis zum Verkauf Anfang Juni 2021 über 30% an Kursgewinnen erzielen. Auch die seit Januar fortschreitende Erholung des Industriesektors haben wir rechtzeitig antizipiert und auf Satellitenebene in europäische Industriegüter und Dienstleistungen investiert (+38,55%). Weitere erfolgreiche Investitionsbeispiele sind europäische und US-amerikanische Technologie-ETFs. Beide haben in der Corona-Pandemie in Zeiten von Homeoffice und beschleunigtem digitalem Wandel zusätzlich profitiert und die Gewinnerwartungen der Analysten deutlich übertroffen.
Im Februar führte eine gestiegene Inflationserwartung aufgrund der guten Konjunkturentwicklung zu einem Abverkauf von Staatsanleihen, was zu Kursverlusten und Renditeanstiegen führte. Wir positionierten uns in dem Szenario mit inflationsindexierten Staatsanleihen, die einen guten Ergebnisbeitrag und auch Stabilität im Portfolio liefern konnten. Zudem investierten  wir von Anfang an primär in Unternehmensanleihen, die aufgrund höherer Kuponzahlungen resistenter gegenüber Renditeanstiegen am Markt sind.

 

Ausblick

Aktuell berichten die Medien des Öfteren über die Themen Tapering, Delta-Variante sowie Knappheit bestimmter Rohstoffe bzw. Vorprodukte und die daraus resultierenden Risiken für Aktien. Wir haben diese Themen im Blick, erachten das Rückschlagspotenzial für die Aktienmärkte allerdings als moderat. Angefangen beim Tapering (der Reduzierung des Anleihenkaufprogramms der Zentralbanken): Die Kommunikation der Zentralbanken hinsichtlich dieses Themas ist äußerst vorsichtig und transparent. Dadurch werden die Marktteilnehmer langsam auf eine in Zukunft restriktivere Geldpolitik vorbereitet. Extreme Marktreaktionen sind in der Regel bei unvorhergesehenen Szenarien zu beobachten, die unseres Erachtens in diesem Kontext nicht vorherrschen. Auch beim Thema Inflation, welche entscheidend für die Zinsentwicklung ist, gehen wir nach wie vor davon aus, dass sich diese nach dem Auslaufen der Basiseffekte wieder ein Stück weit zurückbilden wird, allerdings auf einem höheren Niveau als die letzten Jahre verharren wird. Der Ölpreis zum Beispiel ist die letzten 2 Monate volatil seitwärts verlaufen, was sich dämpfend auf die Inflation auswirken sollte. Die sich ausbreitende Delta-Variante sowie die globalen Lieferengpässe in einigen Bereichen der Wirtschaft behindern das konjunkturelle Wachstum. Die globale Wachstumsdynamik hat sich zuletzt verlangsamt, allerdings befinden wir uns weiterhin auf einem hohen Expansions-Niveau. Wir gehen davon aus, dass Corona keine großen wirtschaftlichen Schäden mehr anrichten wird, da unsere Gesellschaft zunehmend souveräner mit dem Virus umzugehen weiß. Bezüglich der Lieferengpässe rechnen wir kurz- bis mittelfristig mit einer Erholung. Nach dem ersten großen Nachfrageschub nach dem Lockdown dürften die Unternehmen ihre leergefegten Lagerbestände wieder sukzessive befüllen können und zum anderen haben viele Firmen bereits mit Investitionen in die Angebotsausweitung begonnen. Zu guter Letzt befinden wir uns nach wie vor in einem Umfeld niedriger bzw. negativer Zinsen und hohen Liquiditätsbeständen vieler Marktteilnehmer. Das bedeutet, dass es nach wie vor keine wirklichen Alternativen zu Aktien gibt, um mindestens den realen Wert seines Vermögens zu erhalten. Zudem steigt der Druck auf diejenigen, die noch auf ihren Bargeldbeständen sitzen, was für eine erhöhte Wahrscheinlichkeit spricht, dass diese Liquidität den Weg in die Aktien finden wird. Daher halten wir das Rückschlagspotenzial am Aktienmarkt für begrenzt.

Für unser Portfolio bedeutet das, dass wir an unserem leichten Aktienübergewicht von 67% festhalten werden und primär in den Segmente Industrie, zyklischer Konsum sowie Technologie positioniert bleiben werden. Auf der Anleihenseite haben wir zuletzt unsere Inflationsindexierten Anleihen verkauft, da wir davon ausgehen, dass der große Inflationsschub seinen Zenit überschritten hat. Die freie Liquidität haben wir in kurzlaufende Unternehmensanleihen investiert, um die Zinssensitivität unseres Portfolios weiter zu verringern.

Als vertraglich gebundener Vermittler nach § 2 Abs. 10 des Kreditwesengesetzes (KWG) im Auftrag, im Namen und für Rechnung der GSAM + Spee Asset Management AG, Steinstraße 137, 47798 Krefeld, bieten wir folgende Finanzdienstleistungen an:
Honorar-Anlageberatung § 1 Abs. 1a Nr. 1 a KWG, Anlagevermittlung § 1 Abs. 1a Nr. 1 KWG
Die GSAM + Spee Asset Management AG verfügt über die entsprechenden Erlaubnisse der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungen.