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BÖHKE & COMPAGNIE BEIM 17. DEUTSCHEN KÄMMERERTAG IN BERLIN

Am 08. und 09. September fand der 17. Deutsche Kämmerertag in Berlin statt. Bei diesem beliebten jährlichen Netzwerktreffen nehmen ausschließlich Finanzentscheider des öffentlichen Sektors, Geschäftsführer und kaufmännische Leiter von öffentlich und öffentlich-rechtlichen Betrieben aus ganz Deutschland teil und tauschen sich über kommunale und politische Themenschwerpunkte aus.
Corona bedingt wurde die Veranstaltung in einem Hybridformat (vor Ort bzw. via Onlinekonferenz) mit insgesamt 360 Teilnehmern durchgeführt. Neben allgemeinen Themen zum Haushalt, Folgen der Coronakrise, den Bundestagswahlen und kommunalen Fördergeldern stand auch das Thema „Geldanlage“ im Fokus der Teilnehmer, welches von Böhke & Compagnie moderiert wurde.

Aktueller denn je erzeugen Negativzinsen von -0,5% und Inflationsraten jenseits der 2,0% einen akuten Handlungsdruck bei den Kämmerern, um kommunale Gelder vor dem sicheren Wertverlust zu bewahren. Wie kann es gelingen verfügbare Liquidität und beispielsweise Pensionsrückstellungen sinnvoll strukturiert anzulegen? Wie können Risiken von Marktschwankungen und der Verwaltungsaufwand dabei möglichst geringgehalten werden? Welche Anlageformen sind zulässig und führen zum gewünschten Ergebnis?

Genau auf diese Fragen haben wir als Mitveranstalter Antworten geben. Dabei sind wir auf verschiedene Lösungsmöglichkeiten eingegangen und haben Handlungsimpulse aufgezeigt. Gemeinsam mit unserem Mandanten, der Stadt Verl, wurde der Arbeitskreis „Vermögenserhalt in Zeiten von Negativzinsen und Inflation“ initiiert, über Best-Practice-Ansätze gesprochen und offene Fragen diskutiert. Mit der Stadt Verl arbeiten wir schon seit Jahren zusammen. Unter anderem haben zusammen einen Spezialfonds ins Leben gerufen und haben gemeinsam mit dem Anlagebeirat, welcher sich aus Mitgliedern der einzelnen Fraktionen zusammensetzt, eine zeitgemäße Anlagerichtlinie für die Stadt definiert.

Wie verheerend das Thema Negativzinsen für die Stadt Verl gewesen wäre, geht aus einem Zitat von Herrn Schönauer (Kämmerer der Stadt Verl) hervor:
„Wenn wir das Vermögen der Stadt Verl auf den Konten unserer Hausbanken liegen gelassen hätten, wären Strafzinsen von mehr als 500.000 € angefallen“.
Dank des Spezialfonds und der darin definierten Anlagestrategie war es und ist es der Stadt möglich, die Belastung durch Negativzinsen weitestgehend zu vermeiden.

Die hohe Anzahl an Teilnehmern bei unserem Vortrag bestätigte das starke Interesse den Negativzinsen und der schleichenden Geldentwertung entgegenzuwirken. Aus den Gesprächen wurde vermehrt deutlich, dass auch Handlungsbedarf bei Städten besteht, die bereits über eine Anlagerichtlinie und Geldanlagen verfügen. „Sicherheit, nominaler Werterhalt und angemessener Ertrag“ sind Schlagworte in den Grundsätzen und Zielen vorhandener Anlagerichtlinien. Jedoch stammen die dafür zugelassenen Finanzinstrumente und Investitionsquoten der Anlageklassen noch aus Zeiten, in denen es noch Zinserträge aus Sparguthaben, Festgeldern und Staatsanleihen gab. Eine Anpassung der Richtlinien an die heutigen Gegebenheiten halten wir daher für unerlässlich.

Als vertraglich gebundener Vermittler nach § 2 Abs. 10 des Kreditwesengesetzes (KWG) im Auftrag, im Namen und für Rechnung der GSAM + Spee Asset Management AG, Steinstraße 137, 47798 Krefeld, bieten wir folgende Finanzdienstleistungen an:
Honorar-Anlageberatung § 1 Abs. 1a Nr. 1 a KWG, Anlagevermittlung § 1 Abs. 1a Nr. 1 KWG
Die GSAM + Spee Asset Management AG verfügt über die entsprechenden Erlaubnisse der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungen.