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WIE LEGE ICH GELD AN UND WELCHE FRAGEN SOLLTE ICH MIR DABEI STELLEN?

Viele Anleger stellen sich die Frage, wie sie ihr Geld am sinnvollsten anlegen sollten. Die wesentlichen Fragen, die es dabei zu berücksichtigen gilt, werden wir im Folgenden näher betrachten.

Zuerst sollte die Frage nach dem Anlagehorizont geklärt werden. Wie lange kann ich das Geld für mich arbeiten lassen? Je nachdem wie lang der Anlagezeitraum ist, muss mehr oder weniger auf die Faktoren Liquidität und Schwankungsintensität geachtet werden. Personen im Alter von 40 - 55 Jahren verbleiben noch mindestens 10 - 20 Jahre bis zum Renteneintritt und können ein entsprechend höheres Schwankungsrisiko dulden als Anleger mit einem kürzeren Anlagehorizont. Mindestanspruch sollte es sein, das erarbeitete Kapital real zu erhalten, d.h. zumindest die Inflationsrate zu verdienen. Idealerweise sollte das Kapital sogar darüber hinaus wachsen. Die bekannte Faustformel zur Ermittlung der Aktienquote (100 – Alter = Aktienquote) lässt sich nicht auf jeden Investor pauschal übertragen. Gründe, die für ein Aktieninvestment sprechen, liegen sowohl in den historisch höheren Renditen im Vergleich zu Spareinlagen oder festverzinslichen Wertpapieren als auch an den heutigen Rahmenbedingungen am Zinsmarkt. Aufgrund der anhaltenden Niedrigzinsphase bestehen heute - und das macht den Unterschied zur Vergangenheit aus - kaum noch Anlagealternativen zur Aktie. Festverzinsliche Wertpapiere guter Bonität erzielen negative, keine oder nur noch geringe Erträge und bieten somit keinen Inflationsschutz. Sie weisen jedoch eine geringe bzw. negative Korrelation zu Aktien auf und bieten damit Stabilität im Portfolio.

Zusammengefasst lässt sich daraus ableiten, dass es unabhängig von der Höhe des Anlagebetrags empfehlenswert ist, breit gestreut investiert zu sein und auf mehrere Anlageklassen zu setzen. Hier bietet sich ein Mischfonds an, der dynamisch in verschiedene Anlageklassen (Aktien, Anleihen, Gold), Länder und Branchen investiert. Die Aktienquote wird je nach Markteinschätzung des Managements aktiv gesteuert, ohne dass der Anleger sich ständig selbst damit beschäftigen muss.

Als potenzieller Anleger gilt es auch die Kostenstruktur im Blick zu behalten. Die oft anfallenden Kaufkosten (Ausgabeaufschlag bzw. Agio) sind nicht mehr zeitgemäß. Den zweiten Kostenfaktor bilden die fondsinternen Kosten (Gesamtkostenquote), die bei nicht mehr als 1,50% p.a. liegen sollten.

Für weiterführende Fragen stehen wir Ihnen gern zur Seite!